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Programm 2019

Für Weimar!

Wir haben uns in den letzten 15 Jahren als starke Kraft und verlässlicher Partner in der Kommunalpolitik erwiesen und etabliert. Eigenständig, unabhängig und ohne Parteibuch-Zwang treten wir für ein zukunftsorientiertes und lebendiges Weimar ein.

Wir stehen für Vielfalt und Ausgewogenheit:
Soziale und ökologische Verantwortung auf der Basis marktwirtschaftlicher Vernunft.

Ausgehend von unseren Erfahrungen und Erfolgen in der bisherigen kommunalpolitischen Arbeit werden wir in den nächsten Jahren weiterhin inhaltliche Schwerpunkte setzen.
Die Arbeit zum Wohl unserer kreisfreien Stadt Weimar steht im Mittelpunkt unseres täglichen Handelns!




Schenken Sie uns erneut Ihr Vertrauen und geben Sie uns Ihre Stimme!

Nur mit einem starken Bürgerbündnis können wir entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung unserer Stadt nehmen.

Wir, das weimarwerk bürgerbündnis e.V., bitten um Ihre Unterstützung bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019.







Nah am Bürger – gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und dem Bürgermeister

Viele Entscheidungsprozesse der letzten Jahre zeigen, dass die Weimarer Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung ihrer Stadt interessiert sind und diese aktiv mitgestalten möchten. Diesen Gestaltungswillen werden wir stärken und in den Fokus unserer Arbeit setzen.

Mit einer Bürgerbeteiligungssatzung werden Grundsätze und Richtlinien für die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungen und Planungsprozesse geschaffen und verbindlich festgelegt. Bereits in die Erarbeitung dieser neuen Prinzipien werden die Bürgerinnen und Bürger eingebunden.

Unsere Ortsteile sind unverzichtbar. Sie bilden nicht nur territorial die Fassung für die Kernstadt, sie bereichern jeder für sich mit einer einzigartigen Kultur und Lebensart das tägliche Miteinander. Eigenverantwortung weiter stärken bedeutet hier in erster Linie, gleichberechtigtes Handeln auf Augenhöhe und zielgerichtete Information in allen Belangen. Das vorhandene Ratsinformationssystem wird hierfür als Informationsplattform für die Ortsteilgremien ausgebaut bzw. ergänzt.

Die städtische Verwaltung ist Dienstleister für alle Bürgerinnen und Bürger. Professionalisierung, Bürgerfreundlichkeit und Servicebewusstsein sollen weiterentwickelt werden, d.h. für uns zuerst:

  • Aufbau und Einrichten des digitalen 24h-Bürgerbüros, z.B. für: An- und Ummeldungen des Wohnsitzes, Kfz- An- und -Ummeldungen, Anfragen, Anträge
  • Etablieren von verlässlichen Regeln im Miteinander: das heißt beispielsweise, die Reaktionszeit auf eingegangene Anfragen und Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern beträgt maximal 48 Stunden, Aussagen zum Verfahrensablauf, zur voraussichtlichen Bearbeitungszeit, die Benennung eines konkreten Ansprechpartners
  • stetige Verbesserung der Beratungskompetenz, u.a. durch persönliche und individuelle Fort- und Weiterbildung der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • barrierefreie Stadtverwaltung bedeutet mehr als der Aufzug in die zweite Etage, z. B. technische Ausstattungen für sinnesbehinderte Menschen (Hörschleifen, Piktogramme, …), Fremdsprachenkenntnisse der Angestellten, Behördenwegweiser, Erläuterungen und Formulare in leichter Sprache

Die Weimarer Wirtschaft als Fundament der Lebensqualität

Weimar ist Wirtschafts-, Kultur- und Kongressstandort.
In der geografischen Mitte Deutschlands gelegen und mit einer optimalen Verkehrsanbindung versehen, bietet Weimar viele Vorteile für die Ansiedlung neuer Unternehmen. Daneben sorgen weiche Standortfaktoren wie Schulen, Kindergärten oder Kultur- und Freizeitangebote für beste Voraussetzungen, damit Fachkräfte mit ihren Familien gern nach Weimar kommen und ein Zuhause finden. Das »Gesamtpaket Weimar« wird bisher nur unzureichend beworben. Eine zu entwickelnde ganzheitliche Vermarktungsstrategie des Standortes Weimar soll zukünftig die Neuansiedlungen von Unternehmen erleichtern.

Die Stadtverwaltung versteht sich als Dienstleister der Wirtschaft.
Dies findet für uns seinen Niederschlag insbesondere in:

  • der Unterstützung ansässiger Unternehmen durch Beratung und Betreuung
  • Keine Erhöhung kommunaler Steuern und Abgaben
  • der Schaffung einer attraktiven Infrastruktur, z.B. Breitbandausbau, Verkehrsanbindung, Verbesserung des ÖPNV

Auch in Weimar gilt: Die Attraktivität der Innenstadt hängt vor allem von deren Gestaltung, Ambiente und Erlebnischarakter sowie von der Vielfalt der Geschäfte ab.

  • Wertschätzung für Händler und Gastronomen ist der erste Schritt für verbesserte Rahmenbedingungen, um die Stellung der innerstädtischen Wirtschaft zu stärken.
  • Märkte und Feste als überregionale jährliche Höhepunkte bereichern das kulturelle Angebot und müssen stetig konzeptionell weiterentwickelt werden.

Tourismus ist Teil der Weimarer Wirtschaft

Weimar vereint in einmaliger Weise eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Anziehungspunkten, Lernorten und Veranstaltungen mit verschiedensten Angeboten. Die Steigerung der Tourismuszahlen kann nicht dem Selbstlauf überlassen bleiben, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in Weimar ist nachhaltig zu steigern.

  • Aufbau einer modernen zeitgemäßen Tourist-Information mit virtuellen und Online-Angeboten
  • Gestaltung eines Museumspfades vom Neuen Museum bis zum Museum für Ur- und Frühgeschichte

Stadtentwicklung – Wohnen und Verkehr

Stadtentwicklung darf nicht dem Zufall überlassen werden. Aktive Planungen und eine ganzheitliche Betrachtung bilden die Grundlage für eine langfristige Weiterentwicklung unserer Stadt.

Die Erschließung neuer Wohnbaugebiete, auch durch die Stadt selbst, muss aktiv vorangetrieben werden, damit Angebote des Wohnungsmarktes bedarfsgerecht entwickelt werden können und Wohnraum in Weimar bezahlbar bleibt.

Weimar braucht ein in die Zukunft gerichtetes Verkehrs- und Parkraumkonzept als Gesamtkonzept (Weimar 2040), das aktuelle Entwicklungen aufgreift und vorausschauend plant. Dabei sind die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt zu berücksichtigen.

Wichtige Eckpunkte sind:

  • Ausbau und Bevorzugung des öffentlichen Personennahverkehrs mit zeitlich abgestimmter Anbindung an die überregionalen Bahnverbindungen
  • Durchsetzung der Fußgängerbereiche Frauenplan – Schillerstraße – Marktplatz, u.a. Beschränkung des Lieferverkehrs
  • wünschenswerte Verkehrsberuhigung des Goetheplatzes mit innovativen Ideen umsetzbar (z.B. Untertunnelung), um Verlagerung des Individualverkehrs in anliegende Wohnstraßen nachhaltig zu verhindern!

Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Stadtraum kann mit kleinen konkreten Verbesserungen für Einheimische und Touristen gleichermaßen gesteigert werden:

  • mehr Bänke und Sitzgelegenheiten inkl. Möglichkeiten zur Abfallentsorgung
  • baulichen Zustand und Sauberkeit an öffentliche Toilettenanlagen verbessern, nicht nur in der Innenstadt (öffentliche Toilettenanlagen in den Stadtteilen ergänzen)

Weitere Schwerpunkte für eine nachhaltige Stadtentwicklung sehen wir in:

  • der Umsetzung der Idee »Baumstarke Stadt« – Patenschaftsprogramm für Neupflanzungen von Bäumen, z.B. in der Umfeldgestaltung des Bauhausmuseums
  • der planmäßigen Straßeninstandsetzung nach Priorität neben kurzfristig notwendigen Reparaturmaßnahmen,
  • dem Ausbau der Straßenbeleuchtung (incl. der Umstellung auf blendarme und energiesparende LED-Leuchtmittel),
  • der weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes,
  • dem flächendeckenden Breitbandausbau (Glasfaserleitungen) für zukunftsorientierte Kommunikation,
  • der nachhaltigen Überarbeitung der Abfall- und Abfallgebührensatzung. Die Ersparnis von 1 Mio. Euro jährlich durch die endlich erfolgte Neuausschreibung der Abfallentsorgung muss an die Bürgerinnen und Bürger weitergegeben werden, Bemühungen zur verantwortungsbewussten Müllreduzierung und -trennung müssen darüber hinaus finanziell honoriert werden

Barrierefreiheit ist selbstverständlich und nützt allen. Der erstellte Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben – wichtige Bausteine sind:

  • Verbesserungen in Verkehrsanlagen, z.B. Bushaltestellen, abgesenkte Bordsteinkanten, Straßenbeleuchtung ohne Blendeffekte, ausgewiesene Parkplätze
  • bauliche Verbessrungen in öffentlichen Gebäuden, z.B. behindertengerechte Zugänge, Ringschleifen für Hörgeschädigte, behindertengerechte Toiletten
  • behindertengerechten Wohnraum in Bebauungsplänen berücksichtigen

Kultur und Wissenschaft sind kreatives Potenzial, Touristenmagnet und Standortvorteil

Kultureinrichtungen wie die Staatskapelle Weimar oder die Klassik Stiftung Weimar stehen mit ihrer internationalen Ausstrahlung für die Bedeutung Weimars. Daneben bereichern Institutionen wie die Musikschulen, die Mal- und Zeichenschule, die Stadtbücherei, das Stadtmuseum, das Jugendblas- und Schauorchester oder die Schola Cantorum das kulturelle Leben unserer Stadt. Wir stehen zu dieser Vielfalt.

  • mit der Wiederbelebung der Idee der »Weimarer 6« (Bauhaus-Universität Weimar, Hochschule für Musik, Gedenkstätte Buchenwald, Klassik Stiftung Weimar, DNT und Stadt) wird die Kooperation der »großen« Kultur- und Bildungsinstitutionen verstetigt und gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt ausgebaut
  • Aufbau eines Kulturbetriebes als Dachorganisation der städtischen Kultureinrichtungen – Kulturdirektion, Stadtmuseum, Stadtbücherei, Musikschule, Volkshochschule und MonAmi
  • Überarbeitung des Kulturstadtvertrags, um die Belange Weimars gegenüber der Landesregierung verbindlich festzuschreiben‚ z.B. Erhalt des Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar
  • nachhaltige Nutzung des Weimarhallenparks als Veranstaltungsort im Sommer, z.B. Kinonächte im Park, Einbeziehung der örtlichen Musikschulen, des Musikgymnasiums, der Hochschule für Musik

Bildung von Anfang an

Wir stehen für Vielfalt in der Bildungslandschaft unserer Stadt – von Kindergarten bis Berufsausbildung – im Interesse einer individuellen Betreuung und Bildung jedes einzelnen Kindes.

  • »KITA-Software« – die Stadt benötigt ein effizientes Werkzeug zur Planung und Verwaltung von Betreuungsangeboten in Kindergarten und Tagespflege – die Suche nach »freien« Betreuungsplätzen muss für Elterndeutlich vereinfacht und erleichtert werden
  • jährliche Überprüfung des Bedarfsplanes für Kindergärten und Tagespflege ist selbstverständlich
  • Absicherung von Zukunftsentscheidungen durch kontinuierliche Fortschreibung des Schulentwicklungsplan – zentrale Punkte sind u.a. die wohnortnahe Grundschule, die Sicherung der Trägervielfalt, die Weiterentwicklung von Ganztagsangeboten
  • Verknüpfung der schulischen Ausbildung mit den Kompetenzen unserer Hochschulen und der Wirtschaft, z.B. Weiterentwicklung des Modells »Praxistag«, zielgerichtete Berufsplanung durch die Wirtschaft in Weimar, Bereitstellen von Praktikumsplätzen
  • anhaltende Verbesserung der technischen Ausstattungen unserer Schulen im Rahmen der Digitalisierung unter Mitwirkung der städtischen Gremien
  • Förderschulen sind und bleiben Beratungszentren und Lernorte für Kinder bei individueller Notwendigkeit, Inklusion kann nur auf Basis von Freiwilligkeit gelingen.

Sport als verbindendes soziales Element

Sportliche Betätigung, egal ob Alt oder Jung, mit oder ohne Behinderung, ob im Verein oder beim »Kicken« auf der Wiese, verbindet und begeistert. Die soziale Komponente des Sports ist nicht hoch genug zu bewerten. Weimar ist auch Sportstadt.

  • Das Wimaria-Stadion als zentrale innerstädtische Sportstätte soll zu einer modernen Multisportanlage entwickelt und ausgebaut werden. Zentrale Punkte dabei sind u.a. der Ausbau von 2 Spielfeldern als Kunstrasenplätze, die Modernisierung der Zuschauerbereiche und die Anordnung und Errichtung einer Laufbahn zum Inline-Skaten
  • Jeder Zweite im Alter bis 18 Jahren ist Mitglied in einem der 58 Sportvereine unserer Stadt. Täglich nutzen mehrere hundert Kinder und Jugendliche die Sportstätten im Stadtgebiet.
    Eine Vereinsbuslinie als Verbindung zentraler Innenstadtorte und Weimarer Sportstätten (z.B. Lindenberg), erleichtert Kindern und Jugendlichen den Weg zwischen Schule und Sport- und Freizeitangeboten am Nachmittag und Abend.
  • Schaffung einer attraktiven Sportstätte für Weimar-Süd

Kinder/​Jugend/​Familie/​Senioren – Weimar ist sozial

Weimar ist für alle Altersgruppen ideal zum Wohnen und Leben. Breite Angebote für Kinder, Jugend, Familie und Ältere können genutzt werden.

  • Öffnung der Schulhöfe an Wochenenden und in Ferienzeiten als Orte der individuellen Freizeitbeschäftigung
  • Initiieren und Begleiten von inklusiven Ferien- und Freizeitangeboten – die Rolle und aktive Tätigkeit der städtischen Behindertenbeauftragten als Ansprechpartnerin für Akteure ist deutlich zu stärken
  • Aufbau und Etablierung eines Pflegestützpunktes zur unabhängigen Beratung im Pflege- und Betreuungsfall von Familienangehörigen
  • bestmögliche Anerkennung und Würdigung des vielfältigen Ehrenamtes, z.B. als Ergänzung zur Thüringer Ehrenamtscard zusätzliche Vergünstigungen als städtische Anerkennung prüfen, wie kostenfreie Nutzung des ÖPNV, Ausrichtung eines jährlichen städtischen Ehrenamtsfestes

Sicherheit und Ordnung

Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im täglichen Leben ist die Basis einer hohen Lebensqualität.

  • sichere und beleuchtete Fußwege
  • sichere Schulwege durch an die Jahreszeit angepasste Straßenbeleuchtung
  • mehr Sicherheit im Straßenverkehr an Kindergärten, Schulen und Einrichtungen für Senioren, z.B. durch Fußgängerüberwege und Piktogramme
  • Präsenz des Ordnungsamtes an zentralen öffentlichen Plätzen – auch in Abend- und Nachtstunden



Für Weimar!

Das Leben in unserer einmalig schönen Stadt besitzt eine hohe Qualität, die es zu bewahren und zu pflegen gilt.

Jeder Tag wirft neue Fragestellungen und Problematiken auf, die nur gemeinsam in kreativem Ideenaustausch und unter aktiver Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam durch Politik und Verwaltung gelöst werden können.

Wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu treten und gemeinsam Probleme zu besprechen, deren Lösung das Leben in unserer Stadt verbessert.
Wir freuen uns auf den Austausch. Sie sind herzlich eingeladen.

»Es liegt an uns, wie wir in diesem Land zusammen leben wollen und werden.«

Joachim Gauck im Mai 2016

Bitte nehmen Sie Ihr demokratisches Wahlrecht wahr, gehen Sie am 26. Mai wählen!




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